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Ackerl scharf gegen Verkaufspläne bei ÖBB-Kraftwerken
15.07.10 | „ÖVP will ÖBB in den Konkurs treiben und setzt Energieversorgung aufs Spiel“



Scharf gegen den offensichtlich von Finanzminister Pröll und der ÖVP
geplanten Verkauf der ÖBB-Kraftwerke an den Verbund spricht sich heute
Oberösterreichs SPÖ-Vorsitzender LH-Stv. Josef Ackerl aus.


„Die ÖVP verfolgt derartige Pläne bereits seit Jahren. Aber spätestens seit der Wirtschafts- und Finanzkrise sollte auch der Volkspartei klar sein, dass der Staat angesichts der weltweiten Spekulation mit wichtigen Bereichen der
Daseinsvorsorge wie der Energieversorgung keine riskanten Experimente
eingehen darf. Pröll & Co. haben aber offensichtlich aus der Krise nichts
gelernt und halten an ihrem wirtschaftspolitisch grundfalschen Kurs fest.
Abgesehen davon, dass das die endgültige Zerschlagung und das Aus für die
ÖBB bedeuten würde!“, steht für Ackerl fest.

Entschieden lehnt Ackerl auch die Privatisierungsgelüste der Pröll-ÖVP beim
ÖBB-Güterverkehr ab und sichert dem ÖBB-Betriebsrat die volle Unterstützung
seiner Partei beim Kampf gegen diese Zerschlagungs- und Ausverkaufspläne zu.
„Pröll und Volkspartei schießen in ihrem ÖBB-Kannibalismus wieder einmal
weit übers Ziel hinaus. Die SPÖ wird alles tun, um zu verhindern, dass die
ÖBB solcherart in den Ruin getrieben wird“, so Ackerl.


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