 |
Detailansicht |  |
|
| . |
NR-Abg. Schopf gegen höheres Pensionsalter: Viele Beschäftigte gehen jetzt schon an die Belastungsgrenzen!
26.07.10 |
Steigende körperliche und psychische Belastungen bringen schon jetzt viele arbeitende Menschen an ihre Grenzen. „Vor diesem Hintergrund immer wie-der eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters ins Spiel zu bringen, ist mehr als zynisch“, kritisiert der oberösterreichische SP-Nationalratsabgeordnete Walter Schopf. Er fordert, künftig verstärkt die Vermögenden zur Finanzie-rung des Sozialstaates heranzuziehen.
Eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit hätte fatale Folgen - vor allem für jene Beschäftigten, die ihr ganzes Arbeitsleben lang körperlich arbeiten. In vielen Bran-chen wird schon jetzt das vorgegebene Pensionsalter kaum erreicht. Überlange Arbeitszeiten, chronischer Stress, höheres Arbeitstempo, knappere Personalressourcen und steigender Verantwortungsdruck bewirken, dass sowohl die psychischen als auch die körperlichen Belastungen in der Arbeit seit Jahren zunehmen. Die steigende Zahl an Burn-Out-Erkrankungen ist nur ein alarmieren-des Indiz dafür. Tatsächlich finden sich schon jetzt kaum Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über 60 in den oberösterreichischen Betrieben. Für NR-Abg. Walter Schopf ist klar: „Statt die Menschen weiter zu verunsichern und mit längerer Lebensarbeitszeit zu drohen, müssen endlich Maßnahmen ge-troffen werden, die die Pensionen sichern.“ 40 bzw. 45 Beitragsjahre müssen ge-nug sein, um abschlagsfrei in Pension gehen zu können. „Gerade in einem Sozialstaat wie Österreich ist es eine Frage der Gerechtigkeit, hart arbeitenden Menschen rechtzeitig eine ausreichende Pension zu sichern“, so Schopf. Dafür müssen endlich auch die Reichen in Österreich einen angemesse-nen Beitrag zur Finanzierung des Sozialstaates leisten. „Schließlich waren es nicht die Arbeitnehmer und Pensionisten, die die Krise und die damit angespannte Bud-getsituation verursacht haben“, so Schopf.
|
 | . |
 | |
. |
|